Vereinsfuehrung
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Welche Regelungen gelten ab 30.07.2021?


Können in der Zeit vom 30.07. bis zum 05.08.2021 Mitgliederversammlungen, Vorstands-, Gremiensitzungen und andere Vereinsveranstaltungen stattfinden?

Die Inzidenzstufe 3 ist derzeit nach der neuen CoronaSchVO ausgesetzt. 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 35,1(Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig:

  1. Sitzungen, Tagungen und Kongresse, auch in geschlossenen Räumlichkeiten, mit höchstens 500 Teilnehmer*innen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO),
  2. private Veranstaltungen - mit Ausnahme von Partys und vergleichbaren Feiern - mit höchstens 100 Gästen im Freien und höchstens 50 Gästen in Innenräumen, jeweils mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO), wobei die Pflicht zum Tragen einer Maske im Außenbereich und mit Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) auch an Tischen im Innenbereich entfällt.,
  3. sonstige nicht private Veranstaltungen unter entsprechender Anwendung der für Kulturveranstaltungen geltenden Maßgaben nach § 13 Abs. 2 und 3 CoronaSchVO.

Dabei sind die Abstands- und Hygieneregelungen einzuhalten. An festen Sitzplätzen dürfen die Mindestabstände unterschritten werden, wenn die besondere Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) sichergestellt ist.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 10,1 (Inzidenzstufe 1)sind zusätzlich zulässig:

  1. die in Inzidenzstufe 3 und 2 zulässigen Veranstaltungen im Freien auch ohne Negativtestnachweis
  2. Sitzungen, Tagungen und Kongresse, in geschlossenen Räumlichkeiten, mit höchstens 1.000 Teilnehmer*innen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO), im Freien auch mit mehr als 1.000 Personen, höchstens aber 1/3 der regulären Kapazität des Veranstaltungsortes mit einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO) und ohne Negativtestnachweis
  3. private Veranstaltungen mit höchstens 250 Gästen im Freien und höchstens 100 Gästen in Innenräumen jeweils mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO), wobei die Pflicht zum Tragen einer Maske im Außenbereich und mit Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) auch an Tischen im Innenbereich entfällt.
  4. private Veranstaltungen - auch in Form von Partys und vergleichbaren Feiern - ohne Verpflichtung zur Einhaltung des Mindestabstandes und zum Tragen von Masken mit höchstens 100 Gästen im Freien und höchstens 50 Gästen in Innenräumen, jeweils mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO).
  5. sonstige nicht private Veranstaltungen unter entsprechender Anwendung der für Kulturveranstaltungen geltenden Maßgaben nach § 13 Abs. 2 bis 4 CoronaSchVO.
  6. gemeinsames Singen der Teilnehmer*innen auch in geschlossenen Räumen, wenn alle Teilnehmer*innen entweder über einen bestätigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest verfügen oder alle Teilnehmer*innen eine medizinische Maske tragen oder die Anzahl der Teilnehmer*innen auf jeweils ein Person pro angefangene 10 m² begrenzt ist.
  7. Ab dem 27. August 2021:
    a) Schützenfeste und ähnliche Festveranstaltungen mit bis zu 1.000 Teilnehmer*innen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept; wenn auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 1 gilt, auch mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen
    b) Sitzungen, Tagungen und Kongresse und vergleichbare Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten auch mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 10 (Inzidenzstufe 0):

  • entfallen die o. g. Beschränkungen grundsätzlich vollständig.
  • Für private Veranstaltungen - auch in Form von Partys und vergleichbaren Feiern - mit mehr als 50 Teilnehmer*innen (einschließlich immunisierter Personen) entfallen die Beschränkungen nur, wenn alle nicht immunisierten Personen über einen Negativtestnachweis verfügen; ohne Negativtestnachweise bleiben für private Veranstaltungen auch die Abstands- und Maskenpflichten bestehen.
  • Für Schützenfeste und ähnliche Festveranstaltungen entfallen die Beschränkungen nur, wenn auch für
    das Land NRW die Inzidenzstufe 0 gilt und sämtliche Teilnehmer*innen über bestätigten höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest verfügen. Wenn eine Zugangskontrolle nicht erfolgt, haben die für die Veranstaltung verantwortlichen Personen auf das Erfordernis eines Negativtestnachweises in Einladungen und durch Aushänge hinzuweisen und nachweislich eine Stichprobenüberprüfung durchzuführen.

(Quellen: § 18 CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung)

Welche Regelungen gelten für Vereinsgaststätten in der Zeit vom 30.07. bis zum 05.08.2021?

Die Inzidenzstufe 3 ist derzeit nach der neuen CoronaSchVO ausgesetzt.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 35,1 (Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig

  1. die in Inzidenzstufe 3 zulässigen Angebote der Außengastronomie auch ohne Negativtestnachweis
  2. der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen auch im Innenbereich mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest; Gästen muss ein Sitzplatz bzw. an Theken oder Stehtischen ein Stehplatz zugewiesen werden und die einfache Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO) muss sichergestellt sein; die Abstandsregelungen (gem. § 4 CoronaSchVO) müssen sowohl zwischen allen Sitzplätzen als auch zwischen Stehplätzen gewahrt werden, sofern nicht in gut durchlüfteten Räumen oder in Räumen mit einer der Raumgröße angepassten Luftfilteranlage eine bauliche Abtrennung zwischen den Tischen vorhanden ist, die eine Übertragung von Viren für den Tisch- und kompletten Sitzbereich verhindert.
  3. die Nutzung von Kantinen und Mensen mit sichergestellter Rückverfolgbarkeit und bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest, für die Angehörigen des Betriebes oder der Einrichtung auch ohne Negativtestnachweis.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 10,1 (Inzidenzstufe 1), wenn auch für das Land NRW  die Inzidenzstufe 1 git, ist zusätzlich die Nutzung der Innengastronomie ohne Negativtestnachweis möglich. 

Bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 10 (Inzidenzstufe 0entfallen die o. g. Beschränkungen - mit Ausnahme eines Mindestabstandes von 1,5 Metern oder einer entsprechenden baulichen Abtrennung zwischen den Tischen - vollständig, wenn auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 0 gilt. 

(Quellen: § 19 der CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung.)

Welcher Freizeit- und Amateursportbetr. ist in der Zeit vom 23.07. bis zum 05.08.2021 bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35,1 und 50 (Inzidenzstufe 2) zusätzlich zulässig?

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35,1 und 50 (Inzidenzstufe 2) ist zusätzlich zu dem in Inzidenzstufe 3 (über 50) Erlaubten folgender Freizeit- und Amateursportbetrieb zulässig:

  • die Sportausübung im Freien als

a) kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung 

b) Kontaktsport mit bis zu 25 Personen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO)

  • die Sportausübung in geschlossenen Räumen - einschließlich Fitnessstudios -  mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs.  CoronaSchVO) als

a) kontaktfreier Sport mit Mindestabstand ohne Personenbegrenzung, mit Ausnahme von hochintensivem Ausdauerttraining (insbesondere Indoor-Cycling, HIIT und anaerobes Schwellentraining)

b) Kontaktsport mit bis zu 12 Personen

  • Anfänger*innen-Schwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse für Gruppen von höchstens 20 Kindern in Hallenbädern und höchstens 30 Kindern in Freibädern (auch Seepferdchen- und Bronzekurse).

Als kontaktfreie Sportarten gelten Sportarten, bei deren Ausübung typischerweise kein Körperkontakt stattfindet (z. B. Golf und Tennis einschließlich Doppel).

Die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, Umkleiden und Duschen von Sportanlagen ist unter Beachtung der allgemeinen Hygieneanforderungen (gem. § 6 CoronaSchVO) und des Mindestabstandes zulässig.

(Quellen: § 14 Abs. 3 sowie § 11 Abs. 3 Nr. 3 der CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung)

Welcher Freizeit- und Amateursportbetrieb ist in der Zeit vom 23.07.2021 bis zum 05.08.2021 bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 10,1 und 35 (Inzidenzstufe 1) zusätzlich zulässig?

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 10,1 und 35 (Inzidenzstufe 1) ist zusätzlich zu dem in den Inzidenzstufen 2 und 3 (über 35 bzw. über 50) Erlaubten folgender Freizeit- und Amateursportbetrieb zulässig:

  • Kontaktsport im Freien und in geschlossenen Räumen - einschließlich Fitnessstudios -  mit bis zu 100 Personen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs.  CoronaSchVO) 
  • hochintensives Ausdauertraining (insbesondere Indoor-Cycling, HIIT und anaerobes Schwellentraining) in geschlossenen Räumen mit bis zu 15 Personen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und Mindestabstand, wenn die Räume vollständig durchlüftet oder mit viruzid wirkenden Luftfiltern ausgestattet sind
  • Anfänger*innen-Schwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse ohne Personenbegrenzung (auch Seepferdchen- und Bronzekurse) 

Wenn auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 1 gilt, kann bei der Sportausübung auf Negativtestnachweise verzichtet werden; beim kontaktfreien Sport in geschlossenen Räumen (siehe Inzidenzstufe 2) einschließlich Fitnessstudios kann statt auf die Negativtestnachweise  wahlweise auch auf den Mindestabstand verzichtet werden.

Ab dem 27. August 2021 sind bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 10,1 und 35 (Inzidenzstufe 1) Sportfeste und Sportveranstaltungen ohne feste Begrenzung der Zahl der Teilnehmer*innen und  Zuschauer*innen jeweils mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygienekonzept zulässig.

(Quellen: § 14 Abs. 4 sowie § 11 Abs. 4 Nr. 2 der CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung)

Welche Beschränkungen entfallen für den Freizeit- und Amateuersportbetrieb bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 10 (Inzidenzstufe 0)?

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz bis 10 (Inzidenzstufe 0) kann - soweit diese in Inzidenzstufe 1 noch erforderlich sind - entweder auf Masken- und  Abstandsregelungen und Personenbegrenzungen oder auf Negativtestnachweise verzichtet werden.

Wie werden die Inzidenzstufen festgelegt und wo werden diese veröffentlicht?

Die Zuordnung zu einer höheren Inzidenzstufe erfolgt in den Inzidenzstufen 1 und 2, wenn der jeweilige Grenzwert an drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen überschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten
Tag. Die Zuordnung beim Übergang von der Inzidenzstufe 0 zur Inzidenzstufe 1 erfolgt erst, wenn der Grenzwert an acht aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wird; nur wenn ein nicht lokal begrenzter und dynamischer Anstieg vorliegt, kann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales diese Frist mit gesonderter Begründung auf bis zu drei Tage verkürzen.

Die Zuordnung zu einer niedrigeren Inzidenzstufe erfolgt, wenn der jeweilige Grenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Kalendertagen unterschritten wird, mit Wirkung für den übernächsten Tag.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales veröffentlicht für die Kreise und für die kreisfreien Städte die dort jeweils geltenden Inzidenzstufen und veränderten Einstufungen sowie deren Wirksamkeitsdatum sowie die für das Land geltende Inzidenzstufe täglich aktuell unter www.mags.nrw. In dem Dokument steht auch die für das ganze Land NRW geltende Inzidenzstufe (siehe über der Tabelle mit den Kreisen/Städten).

Beruht die Überschreitung einer Inzidenzstufe maßgeblich auf einem klar abgrenzbaren Infektionsgeschehen in einer Einrichtung oder einem Unternehmen und ist eine Ausbreitung nach Einschätzung der zuständigen Behörden aufgrund der wirksamen Kontaktnachverfolgung nicht zu erwarten, kann das Ministerium von der Ausweisung der höheren Inzidenzstufe absehen. Diese Entscheidung ist gesondert in der vorstehend genannten Veröffentlichung auszuweisen.

(Quelle: § 1 Abs. 4 der CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung)

Ist im Freizeit- und Amateursport auch auch Wettkampfsport erlaubt?

Ja. Die Zulässigkeit des Freizeit- und Amateursportbetriebes schließt den Wettkampfbetrieb mit ein. Dabei sind die entsprechenden Regelungen der jeweils gültigen Inzidenzstufe zu beachten.

(Quelle: § 14 Abs. 1 CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung)

Gilt Sport in offenen und teiloffenen Hallen auch als "Sport im Freien"?

Sport auf Sportanlagen, die neben einer Überdachung an maximal zwei Seiten geschlossen sind, gilt noch als "Sport im Freien". Auf entsprechenden Anlagen, z. B. Schieß-, Roll- oder Eissport kann also im Rahmen der für draußen erlaubten Sportangebote der Betrieb aufgenommen werden.

Im Zweifelsfall sollte eine Abstimmung mit dem zuständigen Ordnungsamt herbeigeführt werden.

(Quelle: Staatskanzlei NRW)

Was ist genau mit "Anfänger*innen-Schwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse" gemeint?

Für die in § 11 der CoronaSchVO geregelte Anfänger*innen-Schwimmausbildung gilt, dass hierunter auch Seepferdchenkurse und Bronzekurse fallen, da diese Kurse im Vorfeld der bevorstehenden Sommersaison unentbehrlich zum Erlernen der Grundfertigkeit Schwimmen und Selbstrettungsfähigkeit sind.

Inhaltliche Vorgaben macht die CoronaSchVO nicht, der Schwimmverband NRW gibt hierzu jedoch nähere Auskünfte:

www.swimpool.de

(Quelle: Gesundheitsministerium NRW, 28.05.2021)

 

Wie viele Zuschauer*innen dürfen die Sportanlagen betreten?

Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 (Inzidenzstufe 3) ist der Zutritt von Zuschauer*innen nur zu Sportanlagen im Freien zulässig mit

  • bis zu 100 Personen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO), wenn die Regelungen zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO) gesichert eingehalten werden
  • bis zu 500 Personen auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) für die Sitz- und Stehplätze und Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO) , wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 35,1(Inzidenzstufe 2) ist der Zutritt von Zuschauer*innen zulässig

zu Sportveranstaltungen im Freien mit

  • bis zu 100 Personen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO), wenn die Regelungen zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO) eingehalten werden
  • bis zu 1.000 Personen auch ohne Negativtestnachweis, aber mit sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) für die Sitz- und Stehplätze und Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO), wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht, höchstens aber 1/3 der regulären Zuschauer*innen-Kapazität

zu Sportveranstaltungen in Innenräumen mit

  • bis zu 500 Personen auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) für die Sitz- und Stehplätze und Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO) , wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht

Bei einer 7-Tage-Inzidenz  zwischen 35 und 10,1 (Inzidenzstufe 1) ist der Zutritt von Zuschauer*innen zulässig zu Sportveranstaltungen im Freien mit

  • bis zu 100 Personen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO), wenn die Regelungen zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO) eingehalten werden
  • bis zu 5.000 Personen auch ohne Negativtestnachweis, aber mit sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) für die Sitz- und Stehplätze und Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO), wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht, höchstens aber die Hälfte der regulären Zuschauer*innen-Kapazität
  • bis zu 25.000 Personen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) für die Sitz- und Stehplätze und Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO), wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht, höchstens aber die Hälfte der regulären Zuschauer*innen-Kapazität und einem von der zuständigen Behörde genehmigten Hygienekonzept.

zu Sportveranstaltungen in Innenräumen mit

  • bis zu 1.000 Personen auf fest zugewiesenen Sitz- oder Stehplätzen mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit (gem. § 8 Abs. 2 CoronaSchVO) für die Sitz- und Stehplätze und Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand (gem. § 4 CoronaSchVO) , wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht, höchstens aber 1/3 der regulären Zuschauer*innen-Kapazität

Ab dem 27. August 2021 sind bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 10,1 (Inzidenzstufe 1) Sportfeste und Sportveranstaltungen ohne feste Begrenzung der Zahl der Teilnehmer*innen und Zuschauer*innen jeweils mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygienekonzept zulässig; bei Veranstaltungen außerhalb von Sportanlagen oder von einem ähnlichen abgegrenzten Veranstaltungsgelände entfällt das Erfordernis eines Negativtestnachweises für Zuschauer*innen.

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz bis 10 (Inzidenzstufe 0) kann - soweit diese in Inzidenzstufe 1 noch erforderlich sind - entweder auf Masken- und Abstandsregelungen und Personenbegrenzungen oder auf Negativtestnachweise verzichtet werden. Soweit mehr als 500 Personen (einschließlich immunisierter Personen) an einer Veranstaltung teilnehmen, gilt dies nur, wenn auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 0 gilt.

Davon abweichend sind Veranstaltungen auf und in Sportanlagen mit mehr als 5.000 Zuschauer*innen (einschließlich immunisierter Personen) nur mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest und einem von der zuständigen Behörde genehmigten Hygienekonzept zulässig, das eine Begrenzung auf bis zu 25 000 Zuschauer*innen, höchstens aber die Hälfte der regulären Zuschauer*innen-Kapazität, sowie Vorgaben zur Maskenpflicht, Ticketpersonalisierung u. s. w. vorsehen muss.

(Quellen: § 14 CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung)

Welche Anforderungen muss ein ggf. geforderter Schnell- oder Selbsttest erfüllen?

Soweit nach der Coronaschutzverordnung als Voraussetzung für die Nutzung oder die Zulassung eines Angebotes das Vorliegen eines Schnell- oder Selbsttests erforderlich ist, muss es sich um ein in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenes Testverfahren handeln. Der Test kann ein PCR-Test, ein Antigen-Schnelltest oder auch ein beaufsichtigter Selbsttest sein; das negative Ergebnis muss von einer der in der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen Teststellen schriftlich oder digital bestätigt werden. Reine persönliche Selbsttests reichen nicht aus!

Bei einem beaufsichtigten Selbsttest muss die Aufsicht durch die für die Leitung des Bildungsangebotes verantwortliche Person oder eine pädagogische Fachkraft in der Kinder- und Jugendarbeit oder eine andere vom Träger beauftragte und dafür geschulte Person erfolgen.

Schüler*innen ist auf Wunsch für jede Schultestung, an der sie unter Aufsicht teilgenommen haben, von der Schule ein Testnachweis auszustellen. Diesen können sie dann auch zur Teilnahme am Vereinssport vorlegen. Nach der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung besteht außerdem die Möglichkeit, im Verein selbst begleitete Selbsttests durchzuführen, Die Personen, die diese durchführen, benötigen eine zertifizierte Unterweisung.

Die Testbestätigung ist bei der Inanspruchnahme des Angebotes zusammen mit einem amtlichen Ausweisdokument mitzuführen und den verantwortlichen Personen vorzulegen. Die Testvornahme darf bei der Inanspruchnahme des Angebotes höchstens 48 Stunden zurückliegen.

Eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung (siehe FAQ unten) steht dem Nachweis eines negativen Testergebnisses gleich.

(Quellen: § 7 CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung, Corona-Test-und-Quarantäneverordnung.)

Wie wirken sich die Lockerungen für Geimpfte und Genesene (=Immunisierte) auf die oben genannten Beschränkungen aus?

  • Die oben genannten Beschränkungen gelten nicht für Aktivitäten und Zusammenkünfte, an denen ausschließlich geimpfte oder genesene Personen (= Immunisierte) teilnehmen.
  • Wenn für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Hausstände festgesetzt ist, werden geimpfte und genesene Personen (= Immunisierte) nicht eingerechnet. Dies gilt aber nicht für die in der CoronaSchVO festgesetzten einrichtungsbezogenen Personengrenzen pro Quadratmeter oder Kapazitätsbegrenzungen!
  • Geimpfte und Genesene (= Immunisierte) sind negativ getesteten Personen gleichgestellt.

Für Personen mit einer nachgewiesenen Immunisierung durch Impfung oder Genesung gelten aber grundsätzlich weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen wie z. B. das Tragen einer Maske bei entsprechender Maskenpflicht oder die Einhaltung eines Mindestabstandes!

(Quelle: COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung, § 3 Abs. 3 CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung, Gesundheitsministerium NRW, 28.05.2021)

Welche Nachweise müssen Geimpfte oder Genesene erbringen?

Die Immunisierung kann nachgewiesen werden durch:

  1. einen Nachweis über einen vollständigen Impfschutz, z. B. durch den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein (Geimpfte)
  2. einen Nachweis über einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt (Genesene)
  3. einen Nachweis über einen positiven PCR-Test in Verbindung mit dem Nachweis über eine Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt (Genesene + Impfung)

Der Unterschied zwischen 2. und 3. ist, dass innerhalb der ersten sechs Monate nach der Infektion / dem positiven PCR-Test schon durch die Infektion von einer ausreichenden Immunisierung ausgegangen wird (Nr. 2). Danach, also nach mehr als sechs Monaten, ist eine zusätzliche Impfdosis erforderlich (Nr. 3). Die Sechs-Monatsfrist taucht in Nr. 3 nicht auf, weil auch eine kürzer zurückliegende Infektion plus einer Impfung eine ausreichende Immunisierung gewährleistet.

Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.

(Quellen: www.bundesregierung.de, www.land.nrw)

Darf der Immunisierungsstatus der Mitglieder gespeichert werden?

Für diese Datenverarbeitung bedarf es zunächst einer Rechtsgrundlage. Bei den Angaben zum Impf- und Genesungsstatus handelt es sich um Gesundheitsdaten. Diese sind als besonders sensible Daten einzustufen, für die nach Artikels 9 der DSGVO besondere Regelungen gelten. Soweit keine der in Artikel 9 Abs. 2 genannten Ausnahmen vorliegt, was bei der Datenverarbeitung durch Sportvereine nur ausnahmsweise der Fall seine dürfte, ist i. d. R. eine ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Personen in die Datenverarbeitung erforderlich (vgl. Artikel 9 Abs. 2 a) DSGVO). Dabei ist zu beachten, dass die Einwilligung freiwillig erteilt wird und jederzeit widerrufen werden kann, worauf vor Abgabe der Einwilligung ausdrücklich hinzuweisen ist.

Es sollte aber auch Folgendes bedacht werden: Die Daten werden wahrscheinlich im Mitgliederverwaltungsprogramm elektronisch gespeichert. Zum einen sind die Daten in besonderer Weise zu schützen. Gegebenenfalls kann dies sogar eine sog. Datenschutzfolgenabschätzung erforderlich machen. Es ist zu klären, welche Personen Zugriff auf die Daten erhalten sollen und wie dieser Zugriff erfolgen kann. Der Zugriff wird auf die jeweiligen Übungsleiter*innen begrenzt werden müssen (abgesehen von den Personen, die die Mitgliederverwaltungsprogramme führen und den Datenbestand pflegen). Dies kann sicherlich durch die Einrichtung von Zugriffsrechten gewährleistet werden, wobei zu beschreiben ist, wie die Verantwortlichen Zugriff erhalten. Der Vorgang ist im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, das die Vereine in der Regel zu führen haben, zu erfassen.

Zudem ist die Frage zu klären, wie lange der Nachweis der Genesung bzw. der Impfung Gültigkeit haben wird. Nach unserem Kenntnisstand sind diese Fragen noch nicht abschließend geklärt. Bei Genesenen wird wohl derzeit von einem Zeitraum von sechs Monaten ausgegangen.

Wir gehen davon aus, dass die meisten Menschen zukünftig den Impf- bzw. Genesungsnachweis ohnehin regelmäßig mit sich führen werden, insbesondere mit dem digitalen Impfausweis via Smartphone. Auch vor dem Hintergrund einer gewissen Tagesaktualität der Nachweise und des organisatorischen Aufwands raten wir von einer zentralen Speicherung eher ab und empfehlen eine individuelle Kontrolle. Letztendlich muss aber jeder Verein und jeder Veranstalter für sich eine Entscheidung zum Umgang mit den Kontrollen treffen.

Derzeit sieht die Coronaschutzverordnung NRW nur die Sichtkontrolle für Testergebnisse vor, aber keine Dokumentation (vgl. § 8 Abs. 1 CoronaSchVO). Ob eine Dokumentation der Kontrolle aller Nachweise (Test, Genesung, Impfung) sinnvoll ist, ist denkbar (z. B. im Hinblick auf den Nachweis des zulässigen Überschreitens von Personenhöchstgrenzen, vgl. § 3 Abs. 3 CoronaSchVO), bislang aber nicht ausdrücklich vorgesehen.

Was bedeutet die Altersgrenzen bei jungen Menschen "bis zum Alter von 18 Jahren" genau?

Die Corona-Schutzverordnung NRW sieht für das zulässige Gruppentraining von bis zu 25 jungen Menschen die Altersgrenze "bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren" vor. Das Alter gilt bis einen Tag vor dem 19. Geburtstag (so lange ist der Mensch "18 Jahre alt").

Dürfen auch mehrere Gruppen von 25 jungen Menschen gleichzeitig trainieren? Darf eine*e Übungsleiter*in auch mehrere Gruppen betreuen?

Eine Gruppe ist nur je eindeutig abgegrenztem Sportfeld zulässig, um eine Begegnung verschiedener Gruppen zu vermeiden. (z. B. eine Gruppe je Tenniscourt, je Weitsprunganlage, je Laufanlage, je Hochsprunganlage). Eine Aufteilung von Sportfeldern kann erfolgen, wenn die Flächen ganz eindeutig und nachhaltig voneinander abgegrenzt sind, (z. B. durch Bänder, Barrieren, etc.). Dabei ist zwischen den Personengruppen dauerhaft ein Mindestabstand von fünf Metern einzuhalten.

Ein*e Übungsleiter*in kann nacheinander auch mehrere Gruppen betreuen. Eine parallele Betreuung mehrerer Gruppen gleichzeitig ist wegen des Mindestabstandes von fünf Metern i. d. R. nicht realisierbar.

(Quelle: Sportministerkonferenz der Länder / Bundesinnenministerium, 30.04.2021, Staatskanzlei NRW)

Ist Training mit Übungsleiter*innen oder Trainer*innen zulässig?

Die Coronaschutzverordnung NRW lässt - in jeder Inzidenzstufe - beim Sportbetrieb ausdrücklich auch "Ausbildung" zu.

Ein*e Übungsleiter*in kann nacheinander auch mehrere Personen oder Gruppen betreuen.

(Quelle: § 14 CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung)

Muss man für den Sportbetrieb einen negativen Corona-Test haben?

Die Corona-Schutzverordnung NRW schreibt für folgenden Freizeit- und Amateursportbetrieb keinen Negativtestnachweis vor:

  • Sportausübung im Freien einschließlich Ausbildung, Training und Wettkampf
    1. a) mit Personen des eigenen Hausstandes (ohne Personenbegrenzung)
    1. b) mit Personen aus zwei Hausständen ohne Personenbegrenzung, wobei zusätzlich immunisierte Personen aus weiteren Hausständen teilnehmen dürfen
    1. c) ausschließlich mit immunisierten Personen ohne Begrenzung der Zahl der Personen oder Hausstände
    2. in Gruppen von höchstens 25 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen,
    3. als kontaktfreier Sport mit der - je nach Inzidenzstufe - zulässigen Personenzahl
  • Bewegen von Pferden aus Tierschutzgründen im zwingend erforderlichen Umfang, auch in geschlossenen Sportanlagen
  • Anfänger*innen-Schwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse mit der - je nach Inzidenzstufe - zulässigen Teilnehmer*innen-Zahl (einschließlich Seepferdchen- und Bronzekurse)
  • bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 35 (Inzidenzstufen 0 und 1): Betrieb von Hallenbädern während der Zeiten, in denen die Einrichtung ausschließlich für den Vereinssport genutzt wird)

Bei folgendem Freizeit- und Amateursportbetrieb ist ein bestätigter höchstens 48 Stunden zurückliegender negativer Corona-Schnell- oder Selbsttest erforderlich (soweit dieser Sportbetrieb - ja nach Inzidenzstufe - zulässig ist):

  • Kontaktsport (außer in den nach den allgemeinen Kontaktbeschränkungen zulässigen Gruppen, s. o.)
  • Sport in geschlossenen Räumen (außer beim Betrieb von Hallenbädern in den  Inzidenzstufen 0 und 1 während der Zeiten, in denen die Einrichtung ausschließlich für den Vereinssport genutzt wird)

Kinder bis zum Schuleintritt sind vom Testerfordernis generell ausgenommen. Für Eltern-Kind-Gruppen gibt es keine Sonderregelungen. Auch die Kinder sind, unabhängig vom Alter, zu den jeweils erlaubten Personengruppen hinzuzuzählen. Dort wo ein Test gefordert wird, benötigen Eltern und schulpflichtige Kinder einen Test.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 35 (Inzidenzstufen 1 und 0) kann bei der Sportausübung auf Negativtestnachweise verzichtet werden, wenn auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 1 oder 0 gilt. Beim kontaktfreien Sport in geschlossenen Räumen einschließlich Fitnessstudios kann statt auf die Negativtestnachweise wahlweise auch auf den Mindestabstand verzichtet werden.

(Quellen:  § 14 und § 15 Abs. 4 Nr. 1a CoronaSchVO NRW in der ab dem  09.07.2021 geltenden Fassung, Gesundheitsministerium NRW / Staatskanzlei NRW 28./29.04.2021)

Warum besteht für kontaktfreien Sport drinnen teilweise eine Testpflicht, für Kontaktsport drinnen jedoch nicht?

Bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 35 (Inzidenzstufen  1 und 0) kann bei der Sportausübung auf Negativtestnachweise verzichtet werden, wenn auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 1 oder 0 gilt. Beim kontaktfreien Sport in geschlossenen Räumen einschließlich Fitnessstudios kann statt auf die Negativtestnachweise wahlweise auch auf den Mindestabstand verzichtet werden.

Es wird befürchtet, dass es bei kontaktfreiem Sport in einer Halle so voll werden könnte, dass dabei mehr "Kontakte" entstehen als beim Kontaktsport, in dem man i. d. R. nur gelegentlich miteinander in Kontakt kommt. Deswegen wird beim kontaktfreien Sport drinnen ein Mindestabstand verlangt oder alternativ ein Test der Teilnehmer*innen.

Die ausführliche Begründung der Staatskanzlei NRW lautet wie folgt:

„Die Pflicht zur Einhaltung der Mindestabstandsregeln beim kontaktfreien Sport ist nicht deshalb unsinnig oder widersprüchlich, weil zugleich auch die Ausübung von Kontaktsport zulässig ist. Denn ohne die Abstandsregeln würde bei den kontaktfreien Sportarten ein sehr langer (nämlich z. B. während der gesamten Kursstunde) sehr naher Kontakt zwischen Personen stattfinden, wohingegen beim Kontaktsport die sehr nahen Kontakte typischerweise immer nur von sehr kurzer Dauer sind (abgesehen einmal vom Ringen).

In der Inzidenzstufe 2 gilt daher für den kontaktfreien Sport in Innenräumen die Pflicht zur Einhaltung der Abstandsregeln und zusätzlich die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises (§ 14 Abs. 3 Nr. 2 Buchst. a CoronaSchVO).

In der Inzidenzstufe 1 wird durch § 14 Abs. 4 Nr. 6 Halbsatz 1 CoronaSchVO für den gesamten Sport in Innenräumen (also sowohl Kontaktsport als auch kontaktfreien Sport) die Pflicht zur Vorlage eines Testnachweises aufgehoben. Damit bleibt es aber aus den o.g. Gründen für den kontaktfreien Sport bei der Pflicht zur Einhaltung der Abstandsregeln. Halbsatz 2 der Regelung gibt aber ein Wahlrecht: damit ein Sportkurs wieder mit ebenso vielen Teilnehmern und damit unter gleichen Wirtschaftlichkeitsbedingungen durchgeführt werden kann wie vor Corona, ermöglicht die Regelung den Verzicht auf die Einhaltung der Abstandsregeln, wenn – zur Kompensation der Schutzeinbuße – alle Teilnehmer über einen Negativtestnachweis verfügen.“

(Quelle: Staatskanzlei NRW, 03.07.2021)

Unter welchen Voraussetzungen dürfen Schwimmbäder, Wasserskilifte, Minigolfanlagen, Hochseilgärten und Kletterparks öffnen?

Schwimmbäder, Minigolfanlagen, Hochseilgärten und Kletterparks gelten im Sinne der CoronaSchVO nicht als Sportanlagen, sondern als Freizeit- und Vergnügungsstätten.

In Kreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz über 50 (Inzidenzstufe 3) sind zulässig:

  • der Betrieb von Schwimmbädern für die Durchführung von Anfänger*innen-Schwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkursen für Gruppen von höchstens zehn Kindern in Hallenbädern und höchstens 25 Kindern in Freibädern (auch Seepferdchen- und Bronzekurse)
  • der Betrieb von Schwimmbädern für nach § 14 CoronaSchVO NRW zulässige Sportausübung mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest, wobei die Nutzung von nicht sportbezogener Infrastruktur, wie z. B. Leigewiesen und Wellnesseinrichtungen, unzulässig ist und die Anzahl der Gäste so zu begrenzen ist, dass die Mindestabstände gesichert eingehalten werden können
  • der Betrieb von Wasserskiliften, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen im Freien mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest unter Beachtung der Vorschriften zum Mindestabstand auch während der konkreten Nutzung

Bei einer 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 35,1(Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig:

  • der Betrieb von Schwimmbädern einschließlich der nicht sportbezogenen Infrastruktur mit bestätigtem höchstens 48 Stunden zurückliegenden negativen Corona-Schnell- oder Selbsttest ohne Begrenzung auf die Sportausübung, wobei die Zahl der gleichzeitig anwesenden Gäste jeweils eine Person pro 7 m² der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf.

Bei einer 7-Tage-Inzidenzzwischen 35 und 10,1(Inzidenzstufe 1) sind zusätzlich zulässig:

  • der Betrieb von reinen Freibädern einschließlich der nicht sportbezogenen Infrastruktur auch ohne Negativtestnachweis und ohne Begrenzung auf die Sportausübung, wobei die Zahl der gleichzeitig anwesenden Gäste jeweils eine Person pro 7 m² der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf.
  • der Betrieb von Hallenschwimmbädern einschließlich der nicht sportbezogenen Infrastruktur auch ohne Negativtestnachweis während Zeiten, in denen die Einrichtung ausschließlich für den Vereinssportbetrieb oder für Angebote der Schwimmausbildung genutzt wird, wobei die Zahl der gleichzeitig anwesenden Gäste jeweils eine Person pro 7 m² der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 10 (Inzidenzstufe 0) entfallen die o. g. Beschränkungen, soweit nicht mehr als 500 Personen (einschließlich immunisierter Personen) an einer Veranstaltung teilnehmen oder mehr als 2.000 Personen (einschließlich immunisierter Personen) täglich eine Einrichtung besuchen. Wenn auch für das Land NRW die Inzidenzstufe 0 gilt, entfallen die Beschränkungen auch bei mehr als 500 bzw. 2.000 Personen.

(Quellen: § 15 CoronaSchVO NRW in der ab dem 23.07.2021 geltenden Fassung)

Welche Regelungen gelten an Schulen?

Das neue Schuljahr soll so beginnen, wie das alte geendet hat. Das bedeutet im Einzelnen:

  • Alle Schüler*innen nehmen am Präsenzunterricht teil. Der Unterricht wird in allen Fächern nach Stundentafel in vollem Umfang erteilt.
  • Die gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, dem Gesundheitsministerium und der Unfallkasse NRW erarbeiteten Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz gelten fort.
  • Die Testungen zweimal pro Woche werden fortgesetzt. Personen mit nachgewiesen vollständigem Impfschutz müssen nicht getestet werden.
  • Auch im neuen Schuljahr gilt zunächst die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im Innenbereich der Schulen, nicht dagegen im Freien. Die Notwendigkeit dieser Maskenpflicht wird aber nach den Sommerferien vom ersten Tag an im Lichte des Infektionsgeschehens und danach weiterhin regelmäßig überprüft.

Vor Ort in den Kreisen und kreisfreien Städten gelten die Regelungen der NRW-CoronaSchutzverordnung und -Corona-Betreuungsverordnung.

Der Besuch außerschulischer Lernorte und die Kooperation mit außerschulischen Partnern sind bei einem Schulbetrieb in vollständiger Präsenz uneingeschränkt möglich. Die standortbezogenen Hygienekonzepte der zu besuchenden Einrichtungen bzw. die schulischen Hygienevorgaben müssen, unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens, eingehalten und bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung und von Fahrten berücksichtigt werden.

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote gemäß BASS 12-63 Nr. 2 können unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist ein Schulbetrieb in vollständiger Präsenz. Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.

Für alle in Präsenz an einer Schule tätigen Personen werden wöchentlich zwei Coronaselbsttests oder ersatzweise PCR-Pooltests durchgeführt.
Den in der Schule unter Aufsicht getesteten Personen wird auf Wunsch ein Testnachweis ausgestellt.

Was gilt für den Sport- und Schwimmunterricht und den außerunterrichtlichen Schulsport der Schulen?

Bei einem lokalen Inzidenzwert unter 100:

Im neuen Schuljahr soll der Sportunterricht inklusive Schwimmunterricht bei stabil niedrigen Inzidenzen unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder regulär und im vollen Umfang durchgeführt werden. Dies gilt auch für Kontaktsportarten, die – in den Tagen der Vorsicht zunächst nur im Freien – wieder ausgeübt werden können. Insgesamt gilt für den Sportunterricht zu Beginn des neuen Schuljahres: Sport im Freien kann ohne Maske wieder uneingeschränkt stattfinden. Für Sport in der Halle gilt die Maskenpflicht zunächst fort, sofern Abstände nicht eingehalten werden können.

Auch die außerunterrichtlichen Schulsportangebote sind in vollem Umfang möglich. Sollte es die lokale Pandemiesituation aufgrund sich wieder erhöhender Inzidenzen zu einem späteren Zeitpunkt erfordern, sind die bewährten Konzepte für die Durchführung des Sportunterrichtes unter Beachtung regulierender Parameter wie beispielsweise Sport im Freien, Maskenpflicht, Ausschluss von Kontaktsport wiederzubeleben(eine entsprechende Übersicht ist zu finden unter https://www.schulsport-nrw.de/fileadmin/user_upload/NRW_Szenarien_Schulsport_nach_Inzidenzwert.pdf

Angebote im außerunterrichtlichen Schulsport / im Ganztag dürfen nur durch Personen durchgeführt werden, die

  • an dem letzten von der Schule für sie angesetzten Test teilgenommen haben und negativ getestet wurden,
  • einen Nachweis über eine negative, höchstens 48 Stunden zurückliegende Testung vorlegen können oder
  • eine Immunisierung durch Impfung oder Genesung nachweisen können.

Gelten für den Sport im Rahmen von Studiengängen, für Profiligen, Berufssportler*innen, Bundes- und Landesleistungsstützpunkte, Nachwuchsleistungszentren Ausnahmen?

Nach der Coronaschutzverordnung sind weiterhin möglich:

  • sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen,
     
  • Wettkampf- und Trainingsbetrieb

    a) in Profiligen, im Berufsreit- und Pferderennsport sowie von anderen Berufssportler*innen (= Sportler*innen, die überwiegend ihren Lebensunterhalt aus dieser Tätigkeit bestreiten) 

    b) bei Qualifikations- und Aufstiegsturnieren für Profiligen und länderübergreifende Amateurligen sowie Finalrunden zu Deutschen Meisterschaften

    c) der offiziell gelisteten Sportler*innen der Bundes- und Landeskader in den olympischen, paralympischen, deaflympischen und nicht-olympischen Sportarten an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten, Landesleistungsstützpunkten und an verbandszertifizierten Nachwuchsleistungszentren (U19, U18, U17, U16, U15)

    soweit die Vereine bzw. die Lizenzspieler*innen-Abteilungen der Vereine sich neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken im Sinne des Infektionsschutzgesetzes zeigen und die für die Ausrichtung der Wettbewerbe verantwortlichen Stellen den zuständigen Behörden vor Durchführung der Wettbewerbe geeignete Infektionsschutzkonzepte vorlegen.

(Quellen: § 14 Abs. 2 CoronaSchVO NRW in der ab dem 09.07.2021 geltenden Fassung, Staatskanzlei NRW)

Können die von Fachverbänden und Landessportbund NRW getragenen Sportschulen wieder geöffnet werden?

Hierzu können wir keine einheitliche Antwort geben. 

Die Sport- und Tagungszentren in Hachen und Hinsbeck haben seit dem 07.06.2021 wieder geöffnet und sind im Rahmen der Vorgaben der jeweiligen Gesundheitsämter somit wieder buchbar.

Das „Handout Handlungshinweise für Gruppenleitungen & Teilnehmende“ des Sport- und Tagungszentrums / Sport- und Erlebnisdorfes Hachen sowie das aktuelle „Handout Handlungshinweise für Gruppenleitungen & Teilnehmende“ des Sport- und Erlebnisdorfes Hinsbeck geben nähere Informationen

Aufgrund häufig wechselnder Bestimmungen der Landesregierung NRW bezüglich der Hygiene- und Infektionsschutzstandards müssen die Abläufe in den Sport- und Tagungszentren stetig angepasst werden.

Bitte informieren Sie sich über aktuelle Informationen auf den jeweiligen Homepages unter https://www.hachen.nrw sowie https://www.hinsbeck.nrw

Wie steht es um die Hilfsprogramme?

Das Land NRW ermöglicht derzeit drei Hilfsprogramme für den organisierten Sport, die über den Landessportbund NRW abgewickelt werden.

1. Soforthilfe Sport des Landes NRW

Die "Soforthilfe Sport" kann seit dem 16. Juni 2021 bis zum 15. September 2021 beantragt werden.

Mehrfache Anträge in aufeinander folgenden Phasen des Förderprogramms sind möglich. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände und Bünde. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal des Landessportbundes NRW foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

2. Coronahilfe Profisport NRW

Seit dem 01.11.2020, können Anträge über das Förderportal des Landessportbundes für die Coronahilfe Profisport NRW gestellt werden. Antragsberechtigt sind Vereine oder Spielbetriebsgesellschaften der Vierten Ligen, die aufgrund des Corona-bedingten Entfalls von Ticketeinnahmen in eine wirtschaftliche Notsituation geraten. Das Land Nordrhein-Westfalen kompensiert einen Teil dieses durch das Verbot von Zuschauerbesuchen verursachten Ausfalls von Ticketeinnahmen. Die Hilfe wird ab einem nachgewiesenen Einnahmeausfall von mindestens 2.500 Euro netto gewährt und ist auf maximal 60 Prozent des Netto-Einnahmeausfalls und maximal 800 TSD Euro begrenzt. Die Abwicklung erfolgt über das Förderportal des Landessportbundes NRW foerderportal.lsb-nrw.de/startseite .

3. „Extra-Zeit für Bewegung“

Um pandemiebedingten Bewegungsdefiziten entgegenzuwirken, hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW dem LSB NRW ein Budget von 2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um ein entsprechendes Förderprogramm für seine Mitgliedsorganisationen und Sportvereine umzusetzen. Gefördert werden zusätzliche Bewegungs-. Spiel- und Sportangebote mit dem Ziel, motorische Defizite sowie gesundheitliche und soziale Potenzialentwicklung von Schüler*innen aller allgemeinbildenden Schulformen (1. – 13. Jahrgangsstufe) auszugleichen.

Diese sportpraktischen Maßnahmen sollen in Kooperation mit Sportvereinen „vor Ort“ angeboten und durchgeführt werden. So können u. a. bestehende Kooperationen, die aufgrund der Corona-Pandemie geruht haben, wieder neu belebt und intensiviert werden. Das Programm bietet darüber hinaus die besondere Chance, über die neuen Angebote auch Kinder und Jugendliche zu gewinnen, die nicht bereits über Vereinsangebote erreicht werden.

Ein sportpraktisches Gruppenangebot im Rahmen der Extra-Zeit für Bewegung umfasst mindestens 10 Teilnehmer*innen und findet an mindestens einem Tag mit 6 Zeitstunden (alternativ auch an mehreren Tagen mit mindestens 90 Minuten pro Einheit) statt. Das Angebot wird mit max. 500 Euro pro Tag (6 Stunden) bezuschusst. Für Teilnehmer*innen sowie Übungsleiter*innen der Maßnahmen besteht Versicherungsschutz im Rahmen der Sportversicherung des LSB NRW.

Die Beantragungen für Sportvereine, Bünde und Verbände läuft über das Förderportal des LSB. Für Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe außerhalb des organisierten Sports, wird ein alternatives Verfahren angeboten.

Weitere Informationen rund um die Extra-Zeit, das Förderverfahren sowie Beispiele für Angebote finden Sie unter: https://www.sportjugend.nrw/service/extra-zeit-fuer-bewegung

 

„Extra-Zeit zum Lernen in NRW“

Das Schulministerium fördert unter dem Titel „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote zum gezielten Ausgleich der individuellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Schüler*innen. Entsprechende Angebote werden bis zum Ende der Sommerferien 2022 gefördert und können in der Woche, am Wochenende und/oder in den Ferien stattfinden.

Der organisierte Sport hat in diesem Rahmen die Möglichkeit, sich bei den Fördermöglichkeiten von Gruppenangeboten zur individuellen fachlichen Förderung und Potenzialentwicklung für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 1 bis 13 einzubringen.

Bei diesem Angebot sind u. a. Träger der freien Jugendhilfe antragsberechtigt, also auch die Jugendorganisationen und -abteilungen der Sportbünde, -verbände und -vereine.

Inhaltlich können gemäß Förderrichtlinie z. B. Elemente aus folgenden Bereichen aufgegriffen werden:

  • Angebote zum sozialen, motorischen und sprachlichen Lernen
  • Aktivitäten und Maßnahmen zur Ermöglichung von Selbstwirksamkeitserfahrungen
  • Vermittlung von Lernstrategien und Strategien zum selbstregulierten Lernen

Die Angebote sollen Verknüpfungen von fachlichen Lerngelegenheiten mit Elementen der Potenzialentfaltung und Persönlichkeitsbildung schaffen (z. B. in Form von pädagogisch ausgerichteten Exkursionen und Freizeitangeboten).

Ein Gruppenangebot umfasst 8 – 15 Teilnehmeer*innen, findet an mindestens einem Tag mit 6 Zeitstunden (alternativ an 2 Tagen mit jeweils 3 Zeitstunden) statt und wird mit 400 Euro pro Tag bezuschusst, wenn mindestens 500 Euro Gesamtkosten nachgewiesen werden (es ist ein Eigenanteil an den Kosten von 20 Prozent zu erbringen).

Weitere Informationen, die entsprechenden Förderrichtlinien und die Antragsformulare sind zu finden unter https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/extra-zeit-zum-lernen-nrw

Außerordentliche Wirtschaftshilfen des Bundes

  • Informationen zur Überbrückungshilfe III finden Sie hier.

Kann Rehasport stattfinden?

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus im Rehabilitationssport!

Folgen Sie bitte dem Link: Bitte hier klicken!

Muss der Verein für die Zeitdauer der Schließung der Sportanlagen trotzdem GEMA-Gebühren bezahlen?

Zwischen dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der GEMA gibt es ein Pauschalabkommen für den organisierten Sport. Durch die Zahlung eines jährlichen Pauschalbeitrages sind bestimmte Musiknutzungen im Sportverein bereits abgegolten. Der Pauschalbeitrag wird den Vereinen jährlich zusammen mit dem Beitrag für die Sportversicherung vom Landessportbund in Rechnung gestellt. Für Musiknutzungen, die nicht über das Pauschalabkommen abgegolten sind, müssen die Vereine bei der GEMA eigene Lizenzen erwerben.

Pauschalabkommen

Die GEMA hat sich am 09.11.2020 gegenüber dem DOSB dazu bereit erklärt, aufgrund des in der Corona-Situation deutlich geringeren Umfangs der Musiknutzung in Sportvereinen für jeden Monat der angeordneten Schließungen auf 6 Prozent der vertraglich vereinbarten Jahres-Lizenzgebühr für den Abschluss des Pauschalvertrages zu verzichten. Dieser Betrag wird im Rahmen der Lizenzgebühren für das 1. Halbjahr 2021 verrechnet.

Einzellizenzen

Lizenzpartner der GEMA konnten in der Zeit des Lockdowns von einer Kulanzregelung der GEMA Gebrauch machen. Sie erhielten auf Antrag Gutschriften seitens der GEMA für den Zeitraum, indem Musikaufführungen nicht stattfinden konnten. Diese Kulanzregelung ist am 11.06.2021 ausgelaufen. Die GEMA verweist darauf, dass aktuell konkrete Öffnungsmöglichkeiten bestehen und damit auch die Nutzung von Musik wieder anlaufen kann. Somit gelten wieder die vereinbarten Lizenzregelungen.

Nähere Informationen finden Sie unter www.gema.de.

Muss der Verein für virtuelle Trainingsangebote auf YouTube oder der Vereins-Homepage zusätzliche GEMA-Gebühren bezahlen?

Über das DOSB-Pauschalabkommen abgegoltene Trainingsangebote können auch als Livestream via YouTube angeboten werden. Das gilt unabhängig von coronabedingten Schließungen von Sportanlagen.

Bis zum 31.07. 2021 können die über das DOSB-Pauschalabkommen abgegoltenen Trainingsangebote auch über die Internetseite des Sportvereins als Livestream angeboten werden. Nur wenn die Übertragung über die Homepage auch  ab dem 01.08.2021 noch beibehalten werden soll, ist eine separate Lizenzierung über die GEMA (z. B. Tarif VR-OD 10) erforderlich.

Diese Sonderregelungen gelten nur für Live-Übertragungen, die anstelle normalerweise in Präsenz erfolgender Angebote (z. B. Kurse) treten. Livestream als Ersatz der durch das DOSB-Pauschalabkommen oder einzelvertraglich geregelten Veranstaltung ist somit gedeckt. Eine separate Lizenzierung des Livestreams ist dann nicht notwendig.

Achtung: Dauerhaft abrufbare Videos, die nicht nur Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen, sind davon  ausgenommen!

Weitere Informationen zu dem Tarif VR-OD 10 und auch zu anderen Online-Tarifen finden sie hier.

Digitale MV organisieren

Was ist dabei zu beachten?
Bitte hier klicken!

In der aktuellen Situation werden viele Sport-Angebote von Vereinen und Übungsleitern online angeboten.

-> Dieses Handout soll dir helfen, die wichtigsten Punkte im Blick zu behalten um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen und um teils auch juristisch relevante Fehler zu vermeiden.

Weiterführende Links

Örtliche Gesundheitsämter geben Auskunft!

Sportvereine sollten sich bei Fragen zur Coronavirus – Problematik an die örtlichen Gesundheitsämter wenden.
Das zuständige Gesundheitsamt (bundesweit) kann über den folgenden Link gefunden werden:
tools.rki.de/PLZTool/

DOSB: INFORMATIONEN ZUM CORONAVIRUS

Bitte klicken Sie auf den nachfolgenden Link:

DOSB - Coronavirus

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

WeitereInformationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus werden von der BZgA auf den folgenden Seiten angeboten: 
bzga-k.de/corona-faq-videos

Infografiken mit Hygienetipps

Infografiken mit Hygienetipps

Weiterführende Links

NRW - Bürgertelefon zum Corona-Virus

Für Nordrhein-Westfalen ist eine neue Rufnummer für das Bürgertelefon zum Corona-Virus: 0211 / 9119 1001 eingerichtet worden.